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Am Samstag den 19 Oktober 2013 öffnete das Neue Gymnasium Nürnberg seine Pforten für alle Wissensdurstigen, die die spannende Welt der Physik mal selbst anpacken wollten.

Dieser Samstag war ein voller Erfolg!

Die Aula füllte sich innerhalb einer halben Stunde mit lauter interessierten Kindern und Eltern, die es gar nicht erwarten konnten auf der großen Carrera-Bahn zu fahren. So schnell wie die kleinen Autos rasten, füllten sich auch die anderen Stationen.
Von der Carrera-Bahn war es gar nicht weit zur Station Trockeneis. Tolles Zeug! Verschiedene Experimente begeisterten hier Groß und Klein.
Die optischen Täuschungen kamen auch sehr gut an, so dass es ziemlich eng im Klassenzimmer wurde.
Gleich dazu die Wärmebild-Kamera. Wer kann schon solche Fotos schießen?
Im Keller standen die Kinder Schlange um den Laser-Parcour zu bezwingen.
Ein Stockwerk weiter oben wurden Wasserraketen gebastelt. Innerhalb von 90 Minuten waren 150 Raketen gebastelt und alle glücklichen Astronauten auf dem Weg zur Startrampe. Damit war dann leider der Vorrat aufgebraucht, da wir nicht mit solch einem Ansturm gerechnet hatte. Die Startrampe war dennoch bis Ende der Veranstaltung im Dauereinsatz, so dass niemand einen Raketenstart verpassen konnte.
Für jede Station gab es einen Stempel für die Kinder, hatte man alle Stempel zusammen, konnte man sich eine Belohnung abholen.
Die erste Teilnahme des Neuen Gymnasium Nürnbergs an der Langen Nacht der Wissenschaften verlief somit sehr erfolgreich mit fast 1000 Gästen, sodass dieses Projekt hoffentlich auch in den Folgejahren erhalten bleibt.
Der Start einer Wasserrakete
Spaßige und total ungefährliche Experimente mit Trockeneis
Achtung Laser!
Wer ist am schnellsten?
Ein Trockeneisvulkan
Glaubst du alles, was du siehst?
Fast wie am Cape Canaveral
NEUES GYMNASIUM NÜRNBERG - P-SEMINAR PHYSIK
Dass wir im Winter frieren, kann man daran sehen, dass unsere Finger blau und unsere Nasen rot werden. Und wenn wir im Sommer schwitzen, ist auch das eine Reaktion des Körpers auf den Einfluss der Temperatur.

Kälte und Wärme haben nämlich einen sehr großen Einfluss auf den Menschen und auch auf viele andere Lebewesen. Wir möchten euch eine andere Möglichkeit zeigen, mit der man Hitze und Kälte sichtbar machen kann und zwar mithilfe einer Wärmebildkamera. Diese Wärmebildkamera funktioniert im Prinzip wie eine normale Kamera, sie gibt uns ein Bild von dem, auf das wir sie richten. Allerdings reagiert sie auf Infrarotstrahlung, durch die Temperatur bildlich dargestellt werden kann.

Die Temperaturen sind in unterschiedliche Farben gestaffelt, man kann also beispielsweise erkennen, wo der Körper am wärmsten oder am kältesten ist. Es ergibt sich ein verändertes Bild des eigenen Körpers in bunten, schrillen Farben. Aber man kann noch ganz andere Dinge ausprobieren: Was passiert, wenn wir Eiswürfel in die Hand nehmen oder im Gegenzug dazu ein Wärmekissen in die andere Hand?

Auch im normalen Leben wird eine Wärmebildkamera oft verwendet, beispielsweise von der Feuerwehr, um sicherzugehen, dass ein Brand auch ganz gelöscht ist oder von der Polizei, die durch die Kamera merken, wenn sich ein Mensch beispielsweise in einer verboten Zone aufhält. Wir freuen uns darauf, euch viele spannende Versuche zu zeigen, bei denen ihr auch selber aktiv werden sollt und hoffen auf viele Teilnehmer!
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